Start > Reiseberichte & Tipps > Reiseberichte Österreich > Reisebericht Fernstein- und Samaranger See

Monatsübersicht

Oktober 2019
Mon Die Mitt Don Fre Sam Son

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

31

Terminliste

Nächster Termin in:

No event found.

Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates
Reisebericht Fernstein- und Samaranger See PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ingrid & Robert   

fernsteinseeMitte Juli haben wir – Robert und Ingrid – ein Tauchwochenende in Tirol am Fernstein- und Samaranger See verbracht. Mit dabei waren auch die Blue Marlins Doris und Thomas Kinsky sowie unsere lieben Tauchfreunde aus Frankreich Marguerite und Pierre Jung. Hierbei nun eine kleine Tauchplatzinfo:

 

Fernstein See

Seehöhe: 936m

Tiefe: max. 11m

Anreise: Autobahn über Innsbruck – Abfahrt Mötz, von dort aus Richtung Fernpass/Reutte, Umfahrungsstras se Nassereith durch die Tunnel ca 3 km bis zum Ziel

Der Fernstein- und Samaranger See zählen zu den 100 schönsten Tauchplätzen der Welt. Was jedoch meist nicht dazu gesagt wird ist, dass eigentlich nur der Samaranger See dazu gezählt wer den kann. Die fantastischen Sichtweiten von bis zu 20 m sind für den Fernsteinsee nicht gültig. Die Sichtverhältnisse waren schlechter als am Neufeldersee in der Hauptsaison. Fische? Konnten von uns keine gesichtet werden. Es war schon schwierig genug den Partner in dem trüben Wasser nicht zu verlieren. Vielleicht war aber auch der Zeitpunkt von unserem Tauchgang nicht der idealste: Mitte Juli mit vorangegangenen tagelangen Regenfällen. Die idealste Zeit für diesen See ist wahrschein lich das Frühjahr – im Winter ist das Tauchen leider nicht gestattet

Samaranger Seesamarangersee

 Seehöhe: 970m

Tiefe: max. 17m

Umso mehr wurden wir dafür vom Samaranger See der gleich an den Fernstein See anknüpft ent schädigt. Dieser See ist vielen Tauchern durch das steinerne Gedenkkreuz für einen Taucher und die von weißen Schleimalgen überzogenen Baumriesen bekannt. Die Sichtweiten hier betragen wirk lich über 20 m. Einziges Manko: die Temperatur. Ohne Trockentauchanzug dauert der Tauchgang sicherlich nicht lange, denn die 4° C sind nicht besonders einladend. Fische trifft man hier auch an: Forellen, die aufgrund der Kälte nicht besonders groß werden. Die Tiefe beträgt hier max. 17 m. Um die Baumriesen im schönsten Licht zu erleben, empfehlen wir am frühen Vormittag oder am späteren Nachmittag zu tauchen. Es ist faszinierend wie sich die Farben der Schleimalgen durch den unter schiedlichen Lichteinfall verändern. Für Fotografen ein wirkliches Paradies. Ein Plus aber auch ein Manko ist, dass nur mit einer zweimaligen Übernachtung mit Halbpension im Schlosshotel Fernsteinsee dort getaucht werden darf. Somit kann ein Überangebot und ein Zerstö ren der Natur durch zu viele Taucher in Zaum gehalten werden. Ebenso wird auch die Qualifi zierung der Taucher überprüft – Vorlage des Logbuches. Weiters müssen alle Tauchgänge die gemacht wer den, am Vortag in eine Liste eingetragen werden. So hat jede Gruppe ihre bestimmten Zeiten und der See wird nicht von Tauchern überschwemmt. Fazit: Ein wunderschönes Wochenende das jedem nur empfohlen werden kann der Bergseetauchen mag….

Bewertung: 5 (Höchstanzahl möglich 6)

Fotos (c) von: Doris & Thomas bzw. Ingrid & Robert

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 27. April 2009 um 17:22 Uhr
 

Wer ist online

Wir haben 5 Gäste online

Antauchen 2017

Benutzermenü

Einloggen